Rodung der Lüneburger Heide

Die unmittelbaren Untergrundschichten der Lüneburger Heide bestehen fast ausschließlich aus Ablagerungen der quartären Eiszeit. Flache Ebenen aus Grundmoränen und Kämme aus hügeligen Endmoränen wechseln sich mit Sandar-Bereichen ab, einer Art eiszeitlicher Überschwemmungsebene. Flüsse in der Umgebung sind die Wumme mit ihrem Nebenfluss Lutter sowie die Aller, Grindau, Böhme, Meiße und Ortze, die in die Weser münden.

Um 1900 setzte sich der Egestorfer Pfarrer Wilhelm Bode sehr aktiv für den Erhalt der ausgedehnten Moore und Heidelandschaften der Region ein. Er und der Landrat Fritz Ecker verhinderten erfolgreich die Wiederaufforstung des Wilseder Berges.

Ab dem Mittelalter entwickelte sich Lüneburg zu einem wichtigen Zentrum der Salzgewinnung. Das Monopol der Stadt auf die Salzversorgung im norddeutschen Raum, das erst viel später durch französische Importe in Frage gestellt wurde, ermöglichte es ihr, ein wichtiges Mitglied der Hanse zu werden und zu einem ihrer reichsten Mitglieder zu werden.

Ein großer Teil des Salzes wurde zum Einlegen von Hering aus der Ostsee und den Gewässern um Norwegen verwendet, um ihn für die Verwendung im Binnenland während der Fastenzeiten aufzubewahren, in denen Fisch anstelle von Fleisch erlaubt war. Das Lüneburger Salz wurde auch zum Einsalzen von Fisch und anderen Lebensmitteln verwendet.

Die Altstadt von Lüneburg wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in den ersten Nachkriegsjahren gab es Forderungen nach einem Abriss. Dank eines enormen Aufwands konnte jedoch ein Großteil der Gebäude sorgfältig restauriert werden und zählt heute zu den Haupttouristenattraktionen der Stadt. Einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt leistet auch der 1989 eröffnete Universitätsneubau auf dem Gelände der alten Bundesgrenzschutzkaserne. entrümpelungen lüneburg

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